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Nach über 10 Jahren der Arbeit für das Haus Mirjam ist es nun an der Zeit, die Leitung in frische Hände zu übergeben. Mit diesem "Loslassen" will Schwester Adele eine Weiterentwicklung der Dienste des Hauses erleichtern. Das Haus ist in der Gesellschaft und auch den wichtigen Behörden beim Land und im Bezirk sowie in der Stadt gut etabliert. Mitarbeiter in der Kirche sollten nicht zu lange an einem Platz sitzen bleiben und dadurch - wenn auch ungewollt - verhindern, dass Neues begonnen werden kann.
Das Haus Mirjam ist "voll bis unters Dach", die Finanzierung ist aber stets problematisch und nur durch grosses Engagement sicherzustellen. Die Leitung des Hauses wurde öffentlich ausgeschrieben, es gab viele Bewerbungen durch sehr gut qualifizierte Personen. Eine endgültige Entscheidung über die neue Leitung ist derzeit jedoch noch nicht gefallen.
Dank an Schwester Adele Im Rahmen des Pfarrgottesdienstes am Sonntag, den 3. März 2002 um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche und im Anschluss daran bei einer kleinen Agape will sich die Pfarrgemeinde bei Schwester Adele einmal herzlichst für ihre verdienstvolle Arbeit bedanken. Dazu wird auch die Pfarrgemeinde recht herzlich eingeladen!
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Leitungswechsel im Haus Mirjam
Nach einer überaus aktiven Aufbauzeit von 10 Jahren verlässt Sr. Adele Fercher Ende Februar 2002 das Haus Mirjam.
Der Name von Schwester Adele ist mit dem Haus "Mirjam" unzertrennlich verbunden, ist dieses Haus doch eindeutig das "Kind" dieser unermüdlichen Ordensschwester der Halleiner Schulschwestern. Im damaligen Pfarrer Richard Schwarzenauer, dem Sozialausschuss im Pfarrgemeinderat und vielen ehrenamtlichen Helfern fand Schwester Adele Mitstreiter bei der Gründung dieses Hauses.
Neben Schwester Adele, die für die Frauen in Not mit Rat und Tat verfügbar war arbeiten noch Schwsester Daniela und ein Team aus einer Sozialarbeiterin, Therapeutin, Lebensberaterin und Mitarbeiterinnen für Kinderbetreuung.
Das Ausscheiden von Schwester Adele reisst eine grosse Lücke, die nicht so einfach zu schiessen war. Die vielen Dienste über die normale Arbeitszeit (Nachtdienste, Wochenenddienste) hinaus sind praktisch nicht finanziell abgegolten. Da im Haus aber eine Betreuung rund um die Uhr notwendig ist, muss zusätzliches Personal diese Dienste übernehmen, was entsprechende Kostenfolgen mit sich bringt. Dank der guten Arbeit des Leitungsteams, dem unter anderen Dr. Josef Hartlieb als Finanzprofi und ORR Mag. Herbert Mahringer als wichtiges Verbindungsmitglied zu allen Behörden angehören, hofft das Team aber auch dieses Problem für die nächste Zukunft einer Lösung zuführen zu können.
Das Haus Mirjam wird es deshalb auch weiterhin geben und es wird auch weiterhin für Frauen mit Kindern in grösster Not seine Türen geöffnet haben. Schwester Adeles grösster Wunsch: Dass die Bevölkerung auch weiterhin dem Haus die Treue hält und ein sichtbares Zeichen gelebter Nächstenliebe nach Kräften unterstützt.
In der Zukunft will sich Schwester Adele auch weiterhin sozialen Aufgaben in der Stadt Hallein widmen.
Autor / Quelle: Meisl Helmut
Beitrag online bis 31.7.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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