Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
Diese Seite als Druckausgabe




Verfolgte und Verfolger
Wie Nazaret Anstoß an Jesus nahm, hat auch die Kirche immer wieder Anstoß genommen: Sie hat Boten und Botschaften abgelehnt und ausgemerzt, die ihr Heil bringen konnten – mit fatalen Folgen. Zugleich aber leidet sie seit ihren ersten Tagen Jesu Schicksal: Ist Stein des Anstoßes, wird ausgegrenzt und verfolgt wie ihr Meister.


Heimat ist unerlässlich, aber sie ist nicht an Ländereien gebunden. Heimat ist der Mensch, dessen Wesen wir vernehmen und erreichen.

Max Frisch

6. Juli 2003 - 14. Sonntag im Jahreskreis

Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab.

Man muss schon genau hinschauen, um diese kleine Bemerkung nicht zu überlesen, die zum Schlüssel wird für so viele Wundergeschichten: Jesus konnte nichts tun!
Angesichts all seiner Wundertaten möchte man sich doch gern daran gewöhnen, dass für Jesus nichts unmöglich ist. Und nun das!
Sollte mit diesem Satz plötzlich alles in Frage gestellt sein? Ja und nein. Nicht alles wird hier in Frage gestellt – schon gar nicht Jesu Glaubwürdigkeit. Fragen müssen wir uns hier selbst gefallen lassen. Fragen vor allem nach unserem eigenen Glauben, der es leicht hat, wenn sich Erwartungen wie von selbst erfüllen. Und der sich schwer tut, wenn es gilt, Vertrauen in das Ungewisse und Außergewöhnliche zu investieren. Doch genau daran wird deutlich, dass Jesus sich in einer lebendigen Beziehung zu uns sieht. Was er will, gelingt nicht ohne uns. Und er will sich eben nicht mit Wundertaten allmächtig über uns erheben, sondern in Heilszeichen der liebevollen Beziehung zu uns Ausdruck verleihen. Er will uns als mündige Menschen, die Verantwortung übernehmen und bewusste Entscheidungen treffen. Mit unserem Glauben und unserem Vertrauen können wir dem Wunder die Hand ausstrecken. Dann wird auch Jesus tun, was er kann.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag / Susanne Brandt

Beitrag online bis 18.7.2003 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 15 ( - - ) / 530 / 184