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 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
 Gedanken zum Sonntag
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Das tägliche Brot fällt uns nicht in den Schoß. Doch trotz unserer Mühe und allem Können des Bauern und Bäckers bleibt es immer Geschenk.
„Gottesgabe“ sagten die Alten und zeichneten vor dem Anschneiden ein Kreuz auf den Brotlaib. Ein kleiner Ritus, der Esstisch und Altar verbindet, den Dank für das tägliche Brot mit dem großen Dank der Eucharistie.


Wenn wir nicht mehr um den Hunger unserer Seele wissen, dann schmeckt das beste Brot nicht mehr.

Plakatspruch an einer Kirche

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Das tägliche Brot fällt uns nicht in den Schoß. Doch trotz unserer Mühe und allem Können des Bauern und Bäckers bleibt es immer Geschenk.
„Gottesgabe“ sagten die Alten und zeichneten vor dem Anschneiden ein Kreuz auf den Brotlaib. Ein kleiner Ritus, der Esstisch und Altar verbindet, den Dank für das tägliche Brot mit dem großen Dank der Eucharistie.


Wenn wir nicht mehr um den Hunger unserer Seele wissen, dann schmeckt das beste Brot nicht mehr.

Plakatspruch an einer Kirche

3. August 2003 - 18. Sonntag im Jahreskreis

In jener Zeit, als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger am Ufer des Sees waren, stiegen sie in ein Boot, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus.

Gott nicht im Wege zu stehen, ist schon viel, was wir tun können.
Wir Menschen damals wie heute wollen Werke tun und etwas bewirken. Und das ist auch gut so. Aber wir Menschen damals wie heute müssen uns sagen lassen, dass wir nicht die Werke Gottes tun können. Was wir aber tun können, ist zulassen, dass Gott durch uns seine Werke tut. Bereit sein, sich Gott und seinem Plan zur Verfügung zu stellen, bereit sein für sein Tun an uns und durch uns, das ist die große Herausforderung, vor die uns Jesus heute stellt.
Aber wie macht man das?
Es ist geht nicht um ein Tun, sondern um eine innere Haltung, die wir tagtäglich üben müssen. Es geht darum, zu glauben, dass Gott ein großes Potenzial in mich gelegt hat, dass er Großartiges durch mich bewirken kann, zu glauben, dass in meiner tiefsten Sehnsucht Gott selbst am Werk ist, dass er einen Lebensweg für mich bereit hält, den es zu entdecken und zu gehen gilt zu meinem Heil und zum Heil der Welt.
In diesem Glauben jeden Tag wachsam durch meinen Tag gehen und die Zeichen sehen, mit denen er mich führen will, das ist die Haltung in der Gott seine Wunder durch uns vollbringen kann.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Klaus Metzger Beck

Beitrag online bis 15.8.2003 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 15 ( - - ) / 543 / 191