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Dipl. Ing. Roman Anlanger mit dem EineWeltPreis 2003
Heinz Reiser (Raiffeisenbank Bürmoos-Lamprechtshausen) - 1.v.l., Olga Herbold und Franz N. Müller (EineWeltGruppe Bürmoos) - 3. und 4. v.l., überreichten den Bürmooser EineWeltPreis 2003 an Roman Anlanger - 2.v.l. - für den Halleiner Arbeitskreis "Wir in der Einen Welt"
Zu den lateinamerikanischen Rhythmen des Ensemble "Macubaja" hielt es nur wenige auf den Stühlen und der Abend wurde zu einer echten "Fiesta Latina"
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Hohe Auszeichnung für Halleiner Arbeitskreis
Im Rahmen einer "Fiesta Latina" wurde am 16. Oktober der Bürmooser EineWeltPreis 2003 an Roman Anlanger und den Halleiner Arbeitskreis "Wir in der Einen Welt" vergeben.
In mehr als 30-jähriger Solidaritätsarbeit hat die Halleiner Initiative Erstaunliches geleistet. Insgesamt wurden mehr als 500.000,-- € für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit aufgebracht. Eine Schule in Vadipatty (Südindien), die von 700 überwiegend kastenlosen Schülerinnen und Schülern besucht wird, wurde vom Halleiner Arbeitskreis aus Spendengeldern und durch Advent- und Weihnachtsmärkte finanziert.
Besonders hervorgehoben wurde von Franz N. Müller (EineWeltGruppe Bürmoos) die gelungene Verbindung von Kunst und Solidarität. Zwischen 1978 und 2002 wurde jedes Jahr ein eigens für den Arbeitskreis gestalteter Kunstdruck zum Verkauf aufgelegt, und die Verkaufserlöse kamen Projekten in Bolivien und Indien zu Gute.
Das kubanisch-mexikanisch-österreichische Ensemble "Macubaja" umrahmte mit besinnlichen und stimmungsvollen Melodien und Rhtyhmen aus Südamerika die Veranstaltung, bei der Hans Eder (Intersol), Angelika Leitner (EZA) und Andrea Rainer (Südwind Agentur) sehr anschaulich und motivierend über die Notwendigkeit und die Chancen von Solidaritätspartnerschaften, Entwicklungszusammenarbeit und Fairem Handel informierten.
Nicht zuletzt das multikulturelle Buffet vom indischen Restaurant "Spicy´s Ananda" (Salzburg) und von der 1. österreichischen Biohofmetzgerei Hainz (Bürmoos) machte den mehr als 170 Besucherinnen und Besuchern klar: Solidarität ist keine Einbahnstraße! Partnerschaftliche Entwicklungszusammenarbeit eröffnet nicht nur Chancen für Menschen in Entwicklungsländern durch Projekte, die durch Spenden finanziert werden. Die Kreativität, Lebensfreude und das Engagement der Menschen in Lateinamerika, Asien und Afrika können auch uns bereichern, wenn wir uns auf einen Dialog der Kulturen einlassen.
Autor / Quelle: Paul Arzt - Fotos: Alois Fuchs
Beitrag online bis 31.1.2004 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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