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Die Alte Schmiede in der Halleiner Saline war gesteckt voll beim Feier- und Nachdenkabend anlässlich 12 Jahre Haus Mirjam.
Anne Avellaneda begeisterte durch ihre Lieder und einfühsamen Worte die Anwesenden.
Beeindruckt und überzeugt aber nicht zuständig für Soziales: Landesrätin Dr. Haidinger beim ORF-Interview über das Haus Mirjam
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Fest mit Wehmut
12 Jahre gibt es nun bereits das Haus Mirjam. Grund zum Feiern aber auch Anlass zu Kritik an der säumigen Politik, die dieses Vorzeigeprojekt ernsthaft gefährdet.
Die Betreuung der Frauen und Kinder im Haus Mirjam kommt für das Sozialbudget des Landes Salzburg weitaus billiger als jede andere Alternative. Möglich ist das durch einen überaus grossartigen Einsatz des gesamten Teams des Hauses Mirjam, durch viele regelmässige Spenden und nicht zuletzt dadurch, dass die Pfarre Hallein dem Land Salzburg als finanziellem Träger des Hauses Mirjam das Gebäude von Anfang an kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Trotzdem ist nach wie vor der weitere Betrieb über den Jahreswechsel hinaus nicht gesichert. Die Verantwortlichen in der Politik, allen voran Landeshauptmann Stellvertreterin Mag. Gabi Burgstaller, lassen das engagierte und erfolgreiche Team in der Luft hängen. Obwohl den Mitarbeitern alles andere als Spitzenlöhne bezahlt werden und obwohl die Halleiner Schulschwestern über 10 Jahre hindurch zwei Schwestern praktisch rund um die Uhr kostenlos dem Projekt zur Verfügung gestellt haben, wird nun der Weiterbestand dadurch gefährdet, dass es keine verbindliche Zusage zur Finanzierung für den notwendigen Ersatz der beiden Schwestern, die nun in anderen Projekten arbeiten, gibt. Ohne einen 24-Stunden-Dienst wird es das Haus Mirjam in Zukunft aber nicht geben, denn die Mitarbeiterinnen wollen keine "Bewahranstalt" für Frauen und Kinder in Not werden, sondern eine effiziente und wirkungsvolle Betreuung bieten, wann immer das notwendig ist.
Die Not hält sich nicht an den Dienstplan, genausowenig wie ein Notarztsystem funktionieren kann, das nur an 3 von 7 Tagen in der Nacht verfügbar ist.
Einen ausführlichen Bericht über die aktuelle Situation im Haus Mirjam finden Sie hier
AKTUELL 27.11.2003: Salzburger Landeskorresponzenz
Autor / Quelle: Helmut Meisl
Beitrag online bis 31.3.2004 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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