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Die Arbeit kann weitergehen!

Nur einen Tag nach der Präsentation der Arbeit des Teams in der Alten Schmiede der Halleiner Saline kam die erlösende Nachricht von der Politik ...

"Das Frauenhaus Mirjam bleibt bestehen und ist nicht gefährdet. Das heuer noch offene Geld für zusätzliches Personal wird vom Frauenressort überwiesen. Nächstes Jahr ist geplant, dass ein mehrjähriger Fördervertrag mit dem Land abgeschlossen wird", sagt heute, Donnerstag, 27. November, Frauenreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Gabi Burgstaller bei einem Besuch im Halleiner Frauenhaus. Rund 330 Frauen mit ihren Kindern – insgesamt 650 Menschen – wurden in den vergangenen zwölf Jahren seit Bestehen des "Hauses Mirjam" aufgenommen und betreut. "Das Haus Mirjam ist unverzichtbarer Bestandteil unserer Frauenhaus-Infrastruktur im Land. Frauen in Not und ihre Kinder haben einen professionell betreuten Platz in Hallein. Das bleibt auch in Zukunft so", stellte Burgstaller klar.

Nach dem Ausscheiden zweier geistlicher Schwestern der Kongregation der Schulschwestern von Hallein und der Einstellung von neuen Fachkräften (Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen) ist seit heuer ein zusätzlicher Personalbedarf budgetwirksam geworden. Schon 2002 hat das Frauenressort auf diese Entwicklung reagiert und zusätzlich 30.000 Euro für 2003 für das "Haus Mirjam" genehmigt. Jetzt wurde bekannt, dass weitere 22.000 Euro zur Abdeckung der Betriebs- und Personalkosten fehlen. Insgesamt kommen damit für den Betrieb des Frauenhauses 2003 rund 275.000 Euro aus dem Frauenressorts. "Der fehlende Betrag für heuer wird umgehend überwiesen. Bis Ende März nächsten Jahres wird das heurige Budget anteilsmäßig fortgeschrieben und der neue Vertrag unterschriftsreif gemacht. Ziel ist eine mehrjährige Vereinbarung zwischen dem Frauenhaus und dem Land", skizzierte Burgstaller die weitere Vorgangsweise.

Aus dem Investitionsprogramm des Landes wurde die Sanierung der Außen-Fassade samt Fenstertausch beim "Haus Mirjam" mit 66.500 Euro vom Ressort unterstützt. Von der Neugestaltung konnte sich die Frauenreferentin bei ihrem Besuch ein Bild machen.





Autor / Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz

Beitrag online bis 31.3.2004 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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