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Evangelischer Literaturkreis - "ELtheater"
Erich Fried - Portrait eines politischen Dichters
Erich Fried - ein unbequemer Autor, ein unbequemer Kritiker. In Zeiten wie dieses nimmt das Werk Erich Frieds einen besonderen Stellenwert ein. Für die Mitglieder des Ensembles "ELtheater" ist die poetische Konfrontation Erich Frieds mit der Vergangenheit und Gegenwart eine besondere Herausforderung. Zu seinem schonungslosen Umgang mit den "Mächtigen" der Welt und seinem unablässigen Engagement für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit schreibt Ernst Jandl forlgendes: "ein ganzes tapferes leben hindurch hat erich fried mit mächtiger stimme für den guten weg des menschen geworben. das einmalig kostbare, von seinem herzen und seinem hirn produziert, hat er kraft seiner sprachkunst haltbar gemacht, und es gibt uns halt. in sein für immer dauerndes schweigen hinein, und aus diesem heraus, rufe ich, ohne seine tiefe ruhe auch nur mit einem hauch berühren zu können, in sorge um unsere geschundene welt nach frieden, freiheit, liebe - nicht nach ein wenig mehr davon, sondern nach allem davon; denn sie sind, jedes der drei, unteilbar: der friede, die freiheit, die liebe.
Zu diesem aufregenden Abend lädt das "ELtheater" am 12.Dezember, 19:30 in die Evangelische Kirche Hallein herzlich ein.
Den musikalischen Teil des Abends gestaltet das Holzbläserquintett "penta musica". Die fünf ambitionierten Musiker des Mozarteums haben in diesem Jahr den Preis der Yehudi Menuhin Stiftung erhalten.
Flöte: Jennine Schöllhorn - Oboe: Adrian Buzac Klarinette: Rony Moser - Fagott: Bernhard Krabatsch Horn: Markus Höller
Autor / Quelle:
Beitrag online bis 20.12.2003 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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