Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Tag
Diese Seite als Druckausgabe


Gott sieht dich ganz

Ordnen,
was in Unordnung
geraten ist.
Von Gott heilen lassen,
was verletzt ist.





25. Februar 2004 - Aschermittwoch

Was in letzter Zeit die Medizin und die diversen Wellenessprogramme entdeckt und den Menschen neu erschlossen haben, ist in der Kirche schon seit Anbeginn feste Praxis: das Fasten.

Fasten ist wieder modern geworden: es reinigt und entschlackt, wir kommen mit auf neue Weise mit uns selbst – vielleicht auch mit Gott? – wieder in Berührung. Oder ist das Fasten nur eine lästige Pflicht von ein paar verschrobenen Christen?

Das Evangelium aus der Bergpredigt Jesu nach Matthäus, das am Aschermittwoch verkündet wird, gibt uns da einige Hinweise.
  • „Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen.“ - Es geht also zuerst mal um mich. Ich lenke bewusst meine Aufmerksamkeit auf drei Fragen: Wie stehe ich zu mir selbst? Wie geht es mir mit den Mitmenschen? Kommt Gott in meinem Leben vor? Den Blick nach innen richten....
  • „Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen... soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut; Dein Almosen soll verborgen bleiben.“ – Anderen etwas Gutes tun, oder anders ausgedrückt, solidarisch teilen, ist nicht etwas, das am nächsten Tag in der Zeitung zu stehen hat. Solidarisch teilen – gerade den Betrag, den ich momentan in der Geldtasche habe, hergeben, ohne darauf zu schauen, wie viel ich zur Zeit mit mir herumtrage.
  • „Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; ... Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“ – Vor dem Beten liegt das Schweigen. In unserer lauten Welt fehlt uns oft die Stille. Viele Menschen klagen, dass sie gar nicht mehr beten können, aber schon der Wunsch zu beten, ist bereits Gebet.
    Jeder von uns kann in seinem Leben Zonen der Stille und Ruhe schaffen. Etwa in der Früh: Beim Kaffee zehn Minuten der Stille. Ruhig werden. Daran denken, was an diesem Tag, der jetzt begonnen hat, auf einem zukommt, wer auf einem zukommt, einem begegnet.
    Oder am Abend: Den Tag, der nunmehr zu Ende geht, noch einmal vor seinem inneren Auge „passieren“ lassen. An die Menschen, die Situationen denken; an das, was alles geschehen ist. Aus der Ruhe und aus dem Geschehenen kann sogar ein Gebet aufsteigen. Es kommt auf den Versuch an. Wir können mit dem Schweigen beginnen, vielleicht hören wir dann mehr, vielleicht können wir dann sogar mehr glauben.





Autor / Quelle: Mag. Erwin Neumayer, Kooperator

Beitrag online bis 21.3.2004 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 15 ( - - ) / 701 / 255