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Jesus, die Kranken und die Kirche
In der Pfarre Hallein wurde am Sonntag nach Pfingsten, am Dreifaltigkeitssonntag, der Krankensonntag gefeiert.
Im Rahmen eines Familiengottesdienstes spendeten Dechant Hans Schreilechner und Kooperator Erwin Neumayer das Sakrament der Krankensalbung.
Jesus hat seiner Kirche den Auftrag gegeben, für die Kranken dazusein und sie kommt diesem Auftrag auf vielfältige Weise nach. Auch das Sakrament der Krankensalbung ist ein Dienst der Kirche an den Kranken, an den leidenden und gesundheitlich angeschlagenen Menschen, die von Unsicherheiten und Sorgen bedrückt werden. Denn die Krankensalbung gibt nicht nur Kraft und die Ermutigung, die Folgen einer Krankheit leichter zu überwinden, sondern gibt auch Zuversicht und Hoffnung auf Gesundung und hat eine große Wirkung auf die innere geistige und seelische Verfassung.
Das Sakrament der Krankensalbung erleichtert den Menschen, in der Krankheit den Sinn zu erkennen und die Krankheit in einer Erfahrung von Heil, von Lebensbejahung umzuwandeln. Die Krankensalbung richtet die Menschen auf und vermittelt Hilfe durch das gebet des Priesters mit der Bitte um Gesundung und schenkt auch die Vergebung der Sünden.
Selbst tief beeindruckt vom Erlebnis des Empfanges dieses Sakramentes würde ich für unsere Pfarre eine noch größere, neue Bereitschaft wünschen, dieses kostbare Geschenk unserer Kirche nicht nur in Krisenzeiten, öfters anzunehmen.
Autor / Quelle: PGR Traudl Nowotny, Sozialausschuss der Pfarre Hallein
Beitrag online bis 9.8.2004 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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