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 © Helmut Meisl

 Unsere Pfarrkirche
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In der Pieta-Kapelle steht auf einem kleinen Marmoraltar von 1780 eine Pieta-Gruppe im Typus Maria Weißenstein (M. 17. Jh.), flankiert von den Statuetten der hll. Petrus, Paulus und im Auszug des hl. Andreas (alle um 1780).


Der Patron der Erzdiözese Salzburg, der hl. Rupert.


Die Orgel mit ihrem Gehäuse aus dem frühen 18. Jh. wurde 1865 erneuert (Rundbild hl. Gacila und Engel M. 19. Jh.; modernes Brustwerk mit Inschrift "Gruber-Orgel"; Orgelwerk von 1963, Fa. Dreher & Renisch, Salzburg).

Die Ausstattung der Kirche (1)

Hübsche spätbarocke Gittertüren führen in die beiden Chorkapellen.

Die Nebenkapellen zu Seiten des Chores

Hübsche spätbarocke Gittertüren führen in die beiden Chorkapellen.
  • In der Pieta-Kapelle (links), früher Pruefer-Kapelle genannt, steht auf einem kleinen Marmoraltar von 1780 eine Pieta-Gruppe im Typus Maria Weißenstein (M. 17. Jh.), flankiert von den Statuetten der hll. Petrus, Paulus und im Auszug des hl. Andreas (alle um 1780).

  • In der Anna-Kapelle (rechts) steht ein Marmoraltar von ca. 1760 mit dem Altarblatt "Hll. Anna mit Maria" (bez. Sebastian Stief, 1866; Oberbild hl. Joachim M. 18. Jh.). An der Nordwand ist der ehem. Hauptaltar der Peterskapelle aufgestellt, der im Zuge ihrer Renovierung hierher transferiert wurde. Den 1622 entstandenen Altar (mit Widmungsinschriften) hat der Salzburger Spätromantiker Georg Pezolt 1876 renoviert und mit dem Altarblatt "Christus rettet Petrus am See Genezareth" und den Oberbildern des Hll. Petrus, Paulus und Dreifaltigkeit versehen. (Die Seitenfiguren der hll. Christophorus und Margaretha von H. Pernegger (?) im Dommuseum).

Die übrige Ausstattung
  • Die beiden überlebensgroßen Holzfiguren in den Wandnischen beim Kreuzaltar stellen die hll. Rupert und Virgil dar (von J. Gg. Hitzl ?); sie stammen vom ehem. Hochaltar.

  • Das aus Adneter Rotscheck-Marmor gefertigte, spätgotische Taufbecken (bez. 1481) in der Nordwestecke ist noch aus der alten Kirche erhalten geblieben, ebenso das dahinter angebrachte barocke Kruzifix (ehem. Fronbogenkruzifix) mit Maria und Johannes von Johann Georg Mohr (1. H. 18. Jh.).

  • Ebenfalls noch aus dem Vorgängerbau stammen einige bemerkenswerte Wappengrabsteine und Marmor-Epitaphe (an der Wand versetzt Epitaphien des Pflegers de Negri und seiner Frau sowie der Familie Torner-Hölzl, M. 17. Jh., und des Bürgermeisters Ludwig Hochpichler, 1668, außerdem des 1840 in Jerusalem als Pilger verstorbenen Priesters Joh. Bapt. Reulbach und des Franz Stefler, gest. 1810).

  • Die Orgel mit ihrem Gehäuse aus dem frühen 18. Jh. wurde 1865 erneuert (Rundbild hl. Gacila und Engel M. 19. Jh.; modernes Brustwerk mit Inschrift "Gruber-Orgel"; Orgelwerk von 1963, Fa. Dreher & Renisch, Salzburg).

  • Im nördlichen Vorraum, dem Turmuntergeschoß, sind Marmorfragmente des romanischen sowie des spätgotischen Portalgewandes eingemauert. Außen ist eine Schrifttafel für verstorbene Priester, ferner eine Betonritzarbeit von Prof. Jakob Adlhart angebracht ("Christus und die vier apokalyptischen Wesen", 1966).

  • Nach der Errichtung des Turmes im Jahr 1965 erhielt die Kirche ein neues Geläute (insg. 6 Glocken, Gußjahr 1968; u. a.: Salvatorglocke Ton h, 3109 kg; Rupertusglocke, Ton d, 1850 kg; Schutzmantelmadonna-Glocke, zugleich Kriegerglocke, Ton e, 1258 kg).

  • An den Außenmauern der Kirche sowie am heutigen Don-Bosco-Heim und einem Teil der ehem. Friedhofsmauer sind Marmorepitaphe vornehmlich aus dem 16. und 17. Jh.zu sehen (das älteste an der ehem. Friedhofsmauer links neben der Schule, ein geritzter Schild für Caspar Ebngang, gest. 1483).

  • Das einzige Grab, das sich vom ehemaligen Friedhof rund um die Kirche (1881 aufgelassen) erhalten hat, ist die letzte Ruhestätte von Franz Xaver Gruber, dem Komponisten des weltberühmten Liedes "Stille Nacht, Heilige Nacht", der hier von 1835 bis 1863 Chorregent und Organist war und am 7.6.1863 in Hallein verstarb.





Autor / Quelle: Mag. Reinhard Weidl von Dr. Adolf Hahnl

Beitrag online bis 16.2.2019 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 22 (1.1.20 - 01.01.20 - ) / 81 / 1371