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Meditation
... dann reißt die Fenster auf!
Noah ließ abermals eine Taube fliegen aus der Arche. Die kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug’s in ihrem Schnabel. 1. Buch Mose 8, 10+11
Schwere, belastende Zeiten muss man durchstehen. Ein Weg durch die Dunkelheit, nicht selten allein, von Gott und der Welt verlassen. Aber wenn es überstanden ist, dann reißt die Fenster auf. Lasst Licht und die frische Luft der Hoffnung auf eine neue gute Zeit hereinströmen. Nehmt mit wachen Sinnen, auch die kleinsten Zeichen für ein befreites, glückliches, gesegnetes Leben wahr. Für Noah war es das Blatt des Ölbaums. Wo ein Ölbaum wachsen kann, da kann auch ich leben. Wenn er nach der Katastrophe wieder austreiben, grüne Blätter und Früchte bekommen kann, wird auch mir – auf meine Weise, mit meinen Fähigkeiten und Begabungen ein Neubeginn gelingen. Was Noah mutig beginnt – was Menschen mutig beginnen, wird bestätigt und bekräftigt von Gottes Segen.
Urlaubszeit - raus aus der Enge unserer vielfältigen Käfige, die uns tagtäglich umklammern - Fenster aufreißen - auf Berge steigen und neu den Blick für die Weite gewinnen - mit fremden Menschen ins Gespräch kommen und ganz neue Einblicke gewinnen und so wieder spüren, wie schön das Leben ist, das Gott uns schenkt, das wünscht Ihnen Ihr
Autor / Quelle: Pfarrer Mag. Wolfgang Del-Negro (evangelische Gemeinde)
Beitrag online bis 3.10.2004 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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