Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Unsere Pfarrkirche
Diese Seite als Druckausgabe


Die Obmänner des Pfarrkirchenrates (Dr. Josef Hartlieb - links) und des Pfarrgemeinderates (Leopold Stelzer - rechts) hören aufmerksam den Ausführungen von Architekt Friedrich Kurrent zu.





Höchstes, fachliches Lob für Neugestaltung

Auf Einladung von Pfarrgemeinderat Dr. Clemens Molnar besuchte am 11. Juni 1999 der im gesamten europäischen Raum anerkannte Fachmann in Fragen Kirchenarchitektur, Professor Diplom-Architekt Friedrich Kurrent, die Halleiner Stadtpfarrkirche.

Der Fachmann wurde eingeladen, um den Mitgliedern aus Pfarrgemeinderat, Pfarrkirchenrat und Kirchenrenovierungsausschuß eine unbeeinflußte Fachmeinung über die Neugestaltung der liturgischen Orte zu vermitteln.

Ich hatte große Angst zu kommen

"Ich hatte große Angst davor zu kommen, da ich nicht wußte was mich erwartet und da ich nicht ausschließen konnte, eine sehr schlechte Lösung und einen zu großen Kompromiß zu finden", so der bekannte Architekt. Ganz großes Aufatmen war dann bei der Besichtigung zu erkennen. "Die Liturgischen Orte sind grundsätzlich am richtigen Ort", so der Kirchenfachmann, "ich gratuliere der Pfarre und den bisher beteiligten Personen für den gelungenen Weg". Prof. Kurrent nahm eine Handskizze eines eigenen Entwurfes mit, den er aufgrund der Angaben anfertigte, die im Halleiner Kirchenführer enthalten sind. Ohne die geringste Information zu haben, was in Hallein umgestellt wurde, kam das gleiche Ergebnis heraus: Die Skizze zeigte das Bild eines Zentralaltars, so wie in Hallein als Provisorium realisiert. "Das ist mir noch nie passiert, daß ich in einer Kirche genau jene Lösug vorfinde, die auch ich vorgeschlagen hätte."

Finanzierung in greifbarer Nähe

Im Zuge der Diskussion ergab sich ein Vorschlag, der die finanzielle Realisierbarkeit in greifbare Nähe rückt. Es ist absolut nicht notwendig (und auch fast nicht finanzierbar), den ganzen Boden und den neuen Altar mit allen Nebenleistungen (zB. Heizung) auf einmal zu machen. Eine hervorragende 1. Bauetappe könnte die endgültige Ausgestaltung des Altarraumes sein, die durch die Stufenausbildungen usw. einen sehr klaren Abschluß zum Bestand bilden würde. Entsprechen den finanziellen Möglichkeiten kann dann der weitere Ausbau in wenigstens zwei weiteren Etappen (vorderer und hinterer Teil) erfolgen, die durchaus einige Jahre auseinander liegen können, ohne daß der Gesamteindruck darunter leiden müßte.

Die Pfarre Hallein kann stolz darauf so, daß eine so hervorragende Lösung gefunden wurde

"Hallein hat das ganz große Glück, daß die Voraussetzungen für eine Situierung des Altares inmitten der feiernden Gemeinde geradezu perfekt gegeben sind. Diese einmalige Chance sollte unbedingt genutzt werden. In diesem Kirchenraum stecken mehrere Lösungen, wie die `Einrichtung` optimal in die bestehende Architektur integriert werden kann. Der Zentralaltar ist eine hervorragende Lösung, die ohne Zweifel perfekt in diesen Raum paßt", so Architekt Kurrent. "Die Pfarre kann stolz darauf so, daß eine so hervorragende Lösung gefunden wurde."

Die Gemeinde muß nun noch verstehen, war diese Lösung auch aus theologischer und aus liturgischer Sicht richtig ist

Aus der Sicht eines Architekten ist die Lösung zweifellos richtig und gut. "Was die Gemeinde noch unbedingt machen sollte, wäre eine theologische Weiterbildung, damit bewußt wird, warum diese Lösung auch aus theologischer und liturgischer Sicht völlig richtig ist", so eine abschließende Empfehlung, die anzunehmen sich bestimmt lohnen würde.





Autor / Quelle: Helmut Meisl

Beitrag online bis 16.2.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 26 (15.7.05 - 15.07.05 - ) / 84 / 319