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 © Helmut Meisl

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Verbesserungen sind möglich

Professor Friedrich Kurrent nannte einige sinnvolle und wirksame Verbesserungen im Zusammenhang mit der Neuordnung der liturgischen Orte in der Halleiner Pfarrkirche.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit nachstehend einige Anmerkungen und Anregungen des bekannten Architekten, Professor Friedrich Kurrent, die bei seinem Besuch in Hallein am 11. Juni 1999 andiskutiert wurden und die in der weiteren Diskussion nicht unbeachtet bleiben sollten.
  • Das Taufbecken sollte wieder zum Hintereingang kommen und so symbolisch zeigen, daß man "über die Taufe in die Kirche kommt". Der Hochaltarbereich würde dadurch auch wieder frei für die Aufstellung von Chören und Orchester.

  • Das Allerheiligste könnte wieder in den Hochaltar kommen, zur persönlichen Anbetung sollte bewegliches Mobilar aufgestellt werden. Da während des Gottesdienstes ja keine persönliche Anbetung vor dem Allerheiligsten stattfindet, kann wohl auch niemand Probleme damit haben, dem Hochaltar den Rücken zu zeigen. Das wesentliche Geschehen beim Gottesdienst findet am Volksaltar statt.

  • Die Bänke sollte erhalten bleiben und restauriert werden.

  • Der Bereich des Zentralaltares sollte in beiden Längsrichtungen noch um ca. 70cm größer werden (bestehende Kanten von Säulen zu übernehmen).

  • Die Stufenhöhe der Zentralaltarstufen sollte möglichst auf das Idealmaß reduziert werden.

  • Der Boden der neuen Altarfläche muß unbedingt bis an die Wände geführt werden, die derzeitigen (provisorischen) Rückwände zerstören die klare Struktur bestehender Baukörperlinien.

  • Die derzeit mit einem Tuch verdeckten Bogenöffnungen zu den Seitenausgängen sollen mit einer dünnen Wand so zugemauert werden, daß beidseitig eine schöne Nische entsteht, die alle jetzigen bestehenden Formen wieder zeigt. Dadurch verbessert sich auch die Akustik.

  • Damit die Sicht für das Volk besser wird, wäre es ohne weiteres möglich, den bestehenden Banksockel stark zu minimieren oder sogar ganz darauf zu verzichten.

  • Nachdem eine Bodensanierung ohenhin erforderlich ist, bietet sich eine Bodenheizung an, die sogar über Solarenergie gespeist werden könnte.

  • Die Orgel kann ohne weiteres am jetzigen Platz bleiben.

  • Der Hintereingang soll "freigelegt", der unschöne Windfang entfernt werden.

  • Das schöne, große Kreuz beim Hintereingang soll wegen des dann an dieser Stelle befindlichen Taufbeckens etwas nach hinten und etwas höher versetzt werden.

  • Die schönen großen Luster sollen auf jeden Fall bleiben, zu probieren wäre, ob sie etwas tiefer gehängt werden können, ohne die Sichtverhältnisse zu verschlechtern.

  • Das Provisorium sollte nicht mehr allzu lange bleiben, da es sich viele Menschen nicht gut vorstellen können, wie schön diese Lösung aussieht, wenn entsprechend edle Materialien verwendet werden.





Autor / Quelle: Helmut Meisl

Beitrag online bis 16.2.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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