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 © Helmut Meisl

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Was soll mit dem Umbau bewirkt werden

Der große Abstand des Priesters von der feiernden Gemeinde (besonders der rückwärtigen Bankblöcke) ist dem Gefühl der Zusammengehörigkeit und des Miteinaders beim Feiern nicht förderlich.

Durch die Situierung des Altares in der Raummitte könnte dies wesentlich verbessert werden.

Die Breite des Raumes ermöglicht - auch von der Mitte der Kirche aus - eine gute Kommunikation des Zelebranten mit dem feiernden Volk (durch eine leichte Drehung). Durch die Erhöhung des Priestersitzes kann das Geschehen von fast allen Punkten aus relativ gut gesehen werden; der Blickkontakt des Zelebrierenden mit allen Feiernden ist freilich nicht ideal möglich.

In der Allgemeinen Einführung in das Meßbuch (Ausführungsbestimmung der liturgischen Konstitution des II. Vatikanischen Konzils) steht unter Nr. 262: "Der Hauptaltar soll so aufgestellt sein, daß er wirklich den Mittelpunkt des Raumes bildet, dem sich die Aufmerksamkeit der ganzen Gemeinde von selbst zuwendet." Unter Nr. 276 wird empfohlen, die Eucharistie in einer vom Kirchenraum getrennten Kapelle aufzubewahren, die für das private Gebet der Gläubigen und für die Verehrung geeignet ist ...". Durch die Neuordnung dieser liturgischen Orte könnte also auch ein nächster Schritt im bewußten Verwirklichen der Ideen des II. Vatikanischen Konzils besser gelingen.
Da die Hauptkosten durch die Erneuerung des Bodens und der Bänke entstehen, würde sich duch die Aufstellung eines neuen Altares in der Mitte keine wesentliche Kostensteigerung ergeben (außer bei einer besonders künstlerischen Ausgestaltung).





Autor / Quelle: Helmut Meisl

Beitrag online bis 16.2.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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