Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Haus Mirjam
Diese Seite als Druckausgabe







Das Haus Mirjam "rechnet" sich!

Wichtige Details über die Arbeit im Haus Mirjam, die Sie wissen sollten.

  • Keine Miete
    Die öffentliche Hand erspart sich im Haus Mirjam seit über 10 Jahren die Kosten der Miete. Das Haus wird von der katholischen Stadtpfarre kostenlos zur Verfügung gestellt.
  • Mitarbeiter mit Akademikerausbildung
    Im Haus Mirjam arbeiten zwar eine ganze Menge an Akademikern mit hervorragender Ausbildung. Hinsichtlich Gehalt sind diese Mitarbeiter aber als "Nicht-Akademiker" eingestuft und werden unter ihrem Wert bezahlt (was deren Engagement aber nicht mindert).
  • Zu viele Mitarbeiter
    Um bei personellen Ausfällen durch Urlaub oder Krankheit finanzielle Katastrophen durch Vertretungsüberstunden zu vermeiden, arbeiten im Haus fast nur Teilzeitkräfte. Insgesamt gibt es nicht mehr Dienststellen als in anderen Frauenhäusern.
  • Teurer Nachtdienst
    Jenen Mitarbeiterinnen, die in der Nacht von 22 bis 6 Uhr Dienst versehen, werden nur 3 Stunden Arbeitszeit abgegolten. Den Rest "spart" sich die öffentliche Hand ebenfalls.
  • Ehrenamtliche Helfer
    Neben den angestellten Mitarbeiterinnen gibt es auch noch ehrenamtliche Helfer, die dadurch weiter Kosten sparen helfen.
  • Kinderbetreuung
    Geschlagene Frauen kommen meistens mit Kindern ins Haus Mirjam. Dafür bekommt das Haus kein zusätzliches Geld, obwohl auch die Kinder sehr oft professionelle Hilfe und Betreuung benötigen, was natürlich wieder Arbeitszeit kostet.
  • Ignorieren wäre teuer
    Das Haus Mirjam "rechnet" sich für die öffentliche Hand. Frauen, denen durch die engagierte Arbeit dauerhaft geholfen werden kann, benötigen keine oder weniger Sozialhilfe. Das gilt auch für Kinder. Werden Mütter geschlagen, werden aus deren Söhnen sehr oft wieder prügelnde Männer. Die Gewalt- und Kostenspirale dreht sich weiter. Durch rechtzeitige Hilfe auch an den Kindern gelingt hier häufig eine Unterbrechung dieses Teufelskreislaufs.
  • Kein "Frauenhaus light"
    Das Haus Mirjam will keine "Bewahranstalt" werden, sondern effiziente und nachhaltige Hilfe leisten. Wer in dieser Hilfe keinen ganzheitlichen Ansatz zum Ziel hat (oder zulässt), vergeudet öffentliches Geld.





Autor / Quelle: Helmut Meisl

Beitrag online bis 4.12.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (3.12.04 - 31.12.04 - ) / 947 / 576