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Glück ist das lichterlohe Bewusstsein: Diesen Augenblick wirst du niemals vergessen. Man gleicht einem Film, der belichtet wird, entwickeln wird es die Erinnerung. (Max Frisch)
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2. Fastensonntag 2002
Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne; und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht.
Wer von uns wäre nicht gern dabei gewesen, bei dieser Bergtour mit ihrem ganz besonderen Gipfelerlebnis? Da nimmt Jesus seine Jünger Petrus, Jakobus und Johannes mit auf einen Berg. Der Name des Berges ist unwichtig. Entscheidend ist, was die Jünger dort erleben! Denn oben angekommen, machen sie eine tiefe Gotteserfahrung, so klar und deutlich und gleichzeitig auf so wunderbare Weise, wie wir es uns vielleicht auch manchmal wünschen. Gerade dann, wenn wir wieder mal von Glaubenszweifeln geplagt werden. Die Jünger schauen ein Licht, das ihnen Gottes Größe und Herrlichkeit zeigt. Sie erfahren, dass sie als zweifelnde und schwache Menschen vor Gott (be)stehen können, so wie sie sind: Ohne wenn und aber und ohne vorher irgendeine besondere Leistung vollbringen zu müssen. Obwohl uns Jesus nicht mit auf den Berg genommen hat, so können wir aus dieser Berggeschichte doch eine Erkenntnis für unseren Glauben mitnehmen: Gott hat den Wunsch, uns Menschen zu begegnen. Mehr noch: Er will sein Licht in unser Leben bringen – vor aller Leistung und trotz unserer Zweifel und Schwächen. Mit dieser Einsicht kann auch uns immer wieder ein (Glaubens-) Licht aufgehen – mitten im alltäglichen Leben.
Autor / Quelle: Peter Schott
Beitrag online bis 29.2.2002 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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