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Hilfe darf jetzt nicht aufhören!
Mit einem Scheck von € 3.100 ist der Leiter des Arbeitskreises „Wir in der EINEN Welt“ der Pfarre Hallein Ende Dezember auf Reisen gegangen.
Das Geld ist für die Lehrergehälter der Halleiner Schule in Vadipatty, Südindien bestimmt. Der Anlass der Reise ist jedoch die Einweihung des letzten Gebäudes im Schulbereich. Diese Einweihung Mitte Jänner stellt nun den Schlusspunkt des Schulbaues in Vadipatty dar, für den 1991 der Grundstein gelegt worden ist.
Das nunmehr fertig gestellte Gebäude im Schulbereich hat die Küche für das tägliche Mittagessen der Kinder, einen Speisessaal und einen Schlafsaal für Kinder ohne Eltern.
720 Schüler besuchen derzeit diese 9-klassige Schule, fast alles Kastenlose, also Menschen der untersten Gesellschaftsschicht. Die Mädchen und Buben halten sich ziemlich die Waage, es gibt in dieser Schule keine Bevorzugung der Buben, wie es mancherorts in Indien der Fall ist.
Durch ein Gesetz der abgewählten fundamentalistischen Regierung, werden bei Schulen die von Minderheiten geführt werden, die Gehälter der Lehrer in der Oberstufe vorerst nicht bezahlt. Wenn auch der Gehalt eines Lehrers mit 20 Euro Monat für uns gering ist, so kommt bei 17 Lehrern in der Oberstufe im Jahr doch eine Menge zusammen. Der Arbeitskreis versucht nun, sieht es allerdings nur als Zwischenlösung an, die Lehrergehälter der Oberstufe zu tragen, bis der Staat wieder zahlt.
Wer einmal die fröhlichen Kinder der Schule in Vadipatty erlebt hat, der weiß, dass die Hilfe in Vadipatty auf fruchtbaren Boden gefallen ist und Frucht trägt.
Service Alle Informationen über den Arbeitskreis "Wir in der EINEN Welt" auf dieser Internetplattform zum Nachlesen
Autor / Quelle: Dipl. Ing. Roman Anlanger
Beitrag online bis 31.3.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (25.12.04 - 15.01.05 - ) / 964 / 512
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