Hilary Duff veröffentlicht gewagten Song-Teaser inmitten von Social-Media-Turbulenzen
Hilary Duff lässt sich von den aktuellen Schlagzeilen offensichtlich nicht beirren. Während im Internet noch hitzig über einen angeblichen Konflikt innerhalb ihrer ehemaligen „Mom Group“ diskutiert wird, lenkt die Popsängerin und Schauspielerin die Aufmerksamkeit gekonnt auf das Wesentliche: ihre Musik. Am Mittwoch, den 7. Januar, teilte die 38-Jährige auf ihren Social-Media-Kanälen einen ersten Vorgeschmack auf einen neuen, durchaus provokanten Track und beweist damit perfektes Timing.
Musikalische Rückkehr mit pikanter Note
In dem veröffentlichten Video zeigt sich Duff ausgelassen tanzend in einem blassgelben Kleid vor der idyllischen Kulisse eines grünen Feldes unter strahlend blauem Himmel. Doch der Schein der Unschuld trügt, denn der Songtext hat es in sich. Das noch unveröffentlichte Lied thematisiert die Sehnsucht nach der Anfangsphase einer Beziehung, wenn das prickelnde Begehren langsam dem Alltag weicht. Die Lyrics sind explizit: Duff singt über intime Momente in einer Kneipe und das Verlangen, die „Highlights“ der Partnerschaft zurückzuholen, anstatt wie bloße Mitbewohner nebeneinanderher zu leben. Zeilen wie „I want the part where you say goddamn“ unterstreichen den reiferen, gewagteren Ton ihres kommenden Albums.
Dieser Track dürfte die zweite Auskopplung aus ihrem mit Spannung erwarteten Album Luck… or Something sein, dessen Veröffentlichung für den 20. Februar geplant ist. Für Fans endet damit eine lange Durststrecke, markiert die Platte doch Duffs erstes Studioalbum seit dem 2015 erschienenen Breathe In. Breathe Out. Bereits im November hatte sie mit der Single „Mature“ einen ersten Eindruck ihres neuen Sounds vermittelt.
Hintergrund: Der Streit um die „Toxic Mom Group“
Die musikalische Offensive der How I Met Your Father-Darstellerin platzt mitten in eine mediale Kontroverse. Auslöser war ein persönlicher Essay von Ashley Tisdale, der am 5. Januar unter dem Titel „Breaking Up with My Toxic Mom Group“ im Magazin The Cut erschien. Obwohl der High School Musical-Star keine Namen nannte, kombinierten aufmerksame Fans schnell die Puzzleteile. Fotos aus der Vergangenheit zeigten Tisdale häufig mit einer Gruppe prominenter Mütter, zu der neben Duff auch Mandy Moore, Meghan Trainor und die Food-Influencerin Gaby Dalkin gehörten.
Tisdale beschrieb in ihrem Text Gefühle der Ausgrenzung und erklärte ihren Entschluss, sich von diesem Kreis zu distanzieren, da sie sich in ihren Werten nicht mehr repräsentiert sah. Eine Quelle aus dem direkten Umfeld der Gruppe deutete gegenüber dem People-Magazin jedoch an, dass dem Austritt Tisdales kein dramatischer Bruch vorausging, sondern sich Freunde schlichtweg natürlich auseinandergelebt hätten – ein Prozess, der keine öffentliche Abrechnung erfordert hätte.
Ehemann Matthew Koma bezieht Stellung
Duffs Ehemann, der Songwriter und Produzent Matthew Koma, reagierte auf seine ganz eigene, sarkastische Weise auf die im Raum stehenden Vorwürfe. Nur einen Tag nach Tisdales Veröffentlichung postete er eine bearbeitete Version ihres Fotoshootings, in der er sein eigenes Gesicht auf ihren Körper montiert hatte. Dazu verfasste er eine fiktive, bissige Schlagzeile, die „selbstbesessene“ Personen aufs Korn nahm und suggerierte, andere Mütter würden sich lieber auf ihre Kinder konzentrieren.
Während Koma sich in der Debatte kampflustig zeigte, ließ er an der Unterstützung für seine Frau keinen Zweifel. Unter ihrem aktuellen Video-Post hinterließ der 38-Jährige den stolzen und unmissverständlichen Kommentar: „That’s my girl“.
Blick nach vorn
Ungeachtet der „Mom Group“-Dramen scheint sich Hilary Duff voll auf ihre künstlerische Renaissance zu konzentrieren. Noch in diesem Monat wird sie ihre „Small Rooms, Big Nerves“-Tour in London starten und damit offiziell ihre Rückkehr auf die Bühne einläuten. Nach elf Jahren musikalischer Pause ist die Vorfreude der Fans auf diese neue Ära spürbar groß.